In diesem Jahr steht der Europäische Tag der jüdischen Kultur unter dem Motto »Memory – Erinnerung«. Erinnerung und Geschichtsbewusstsein sind ein Kernprinzip des Judentums.
In Augsburg wird in den kommenden Jahren die Synagoge an der Halderstraße saniert. Aus diesem Grund möchten wir die Erinnerungen an diesen einzigartigen Gebäudekomplex von 1917 und an die Ehemalige Synagoge im Stadtteil Kriegshaber in den Vordergrund stellen.
Museum am Standort Ehemalige Synagoge Kriegshaber geöffnet von 12.00 – 18.00 Uhr
Programm am Standort Ehemalige Synagoge Kriegshaber:
12.00 Uhr: Kuratorinnenführung durch die Sonderausstellung “Feibelmann muss weg. Ein antisemitischer Vorfall aus der schwäbischen Provinz.”
Die Ausstellung setzt sich anhand von 22 Reproduktionen erhaltener Briefe und Postkarten mit den Anfängen der nationalsozialistischen Judenverfolgung auf lokaler Ebene auseinander. Dabei verschränkt sie Täter- und Opfergeschichte und fragt sowohl nach den Urheber*innen der Hassbotschaften und möglichen Mitwisser*innen wie auch nach den Konsequenzen für Jakob Feibelmann.
15.00 Uhr: Führung durch die Ehemalige Synagoge Kriegshaber
Die Führung beleuchtet die Entwicklung jüdischen Lebens auf dem Dorf von der Frühen Neuzeit bis zu dessen Zerstörung in der NS-Zeit. Gleichzeitig gibt sie einen Einblick in die Geschichte der Ehemaligen Synagoge Kriegshaber und erläutert die noch vorhandene Innenausstattung.
Mitmachaktion:
Wir wollen auch Ihre Erinnerungen sammeln:
Bringen Sie uns Fotos, Dokumente oder Anekdoten, also Ihre persönlichen Erinnerungen an die Synagoge in der Halderstraße oder die Ehemalige Synagoge in Kriegshaber mit!
Eintritt frei
Führungen kostenlos, Spenden erwünscht
Weiteres Vielfältiges Programm an unserem Standort in der Halderstraße!
In diesem Jahr steht der Europäische Tag der jüdischen Kultur unter dem Motto »Memory – Erinnerung«. Erinnerung und Geschichtsbewusstsein sind ein Kernprinzip des Judentums.
In Augsburg wird in den kommenden Jahren die Synagoge an der Halderstraße saniert. Aus diesem Grund möchten wir die Erinnerungen an diesen einzigartigen Gebäudekomplex von 1917 und an die Ehemalige Synagoge im Stadtteil Kriegshaber in den Vordergrund stellen.
Museum am Standort Ehemalige Synagoge Kriegshaber geöffnet von 12.00 – 18.00 Uhr
Programm am Standort Ehemalige Synagoge Kriegshaber:
12.00 Uhr: Kuratorinnenführung durch die Sonderausstellung “Feibelmann muss weg. Ein antisemitischer Vorfall aus der schwäbischen Provinz.”
Die Ausstellung setzt sich anhand von 22 Reproduktionen erhaltener Briefe und Postkarten mit den Anfängen der nationalsozialistischen Judenverfolgung auf lokaler Ebene auseinander. Dabei verschränkt sie Täter- und Opfergeschichte und fragt sowohl nach den Urheber*innen der Hassbotschaften und möglichen Mitwisser*innen wie auch nach den Konsequenzen für Jakob Feibelmann.
In diesem Jahr steht der Europäische Tag der jüdischen Kultur unter dem Motto »Memory – Erinnerung«. Erinnerung und Geschichtsbewusstsein sind ein Kernprinzip des Judentums.
In Augsburg wird in den kommenden Jahren die Synagoge an der Halderstraße saniert. Aus diesem Grund möchten wir die Erinnerungen an diesen einzigartigen Gebäudekomplex von 1917 und an die Ehemalige Synagoge im Stadtteil Kriegshaber in den Vordergrund stellen.
Museum am Standort Innenstadt geöffnet von 10.00 – 18.00 Uhr | Eintritt frei
Programm im Jüdischen Museum Augsburg Schwaben am Standort Innenstadt
10.00 Uhr: Begrüßung
10.30 Uhr: Lesung
Bei einer Lesung stehen die Erinnerungen an die Große Synagoge in Augsburg im Mittelpunkt, die Emigrant*innen der Vorkriegsgemeinde nach der erzwungenen Auswanderung in Briefen festgehalten haben. Die persönlichen Geschichten spiegeln die schmerzhaften Erfahrungen wider, die mit dem Verlust der Heimat verbunden waren.
Jüdische Gemeinden, Gedenkstätten und Museen in Baden-Württemberg laden zur Begegnung ein
Das Motto lautet in diesem Jahr: „Erinnerung“. Auch zahlreiche Orte in Baden-Württemberg und im Elsass haben ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Der Tag will dazu beitragen, das europäische Judentum, seine Geschichte, seine Traditionen und Bräuche besser bekannt zu machen. Er erinnert an die Beiträge des Judentums zur Kultur unseres Kontinents in Vergangenheit und Gegenwart.
An beiden Rheinufern zwischen Basel, Straßburg und Karlsruhe waren die Beziehungen zwischen den jüdischen Gemeinden und die Verbindung mit der regionalen Kultur stets sehr eng. Über die Jahrhunderte hinweg gab es eine wechselseitige Bereicherung in vielen Lebensbereichen.
In den jüdischen Gemeinden, an Gedenkstätten und Museen haben viele Ehrenamtliche ein abwechslungsreiches Programm für den Europäischen Tag der Jüdischen Kultur vorbereitet: Ausstellungen, Konzerte, Synagogen- und Friedhofsbesuche, kulinarische Entdeckungen, Filmvorführungen und Vorträge.
Ein zentraler Baustein des Sonderprojekts »Jüdische Geschichte und Kultur in der Region Stuttgart« ist die Darstellung früheren wie aktuellen jüdischen Lebens in der Region auf der Website www.jewish-places.de. Die Website ist ein Projekt der Stiftung Jüdisches Museum Berlin, das jüdisches Leben im gesamten deutschsprachigen Raum auf einer interaktiven Karte abbilden möchte. Ein jüdischer Ort ist nach der Definition der Initiatoren einer, an dem jüdisches Leben selbstbestimmt stattfindet oder stattgefunden hat. Gedenkstätten und Orte, die Jüdinnen und Juden aufgezwungen wurden, zählen also nicht dazu. Die Karte soll dazu beitragen, jüdisches Leben ganz selbstverständlich als wesentlichen Bestandteil der Gesellschaft zu begreifen.
Mit einem öffentlichen Schreib-Marathon am 22.10.2023 von 12:00 bis 17:00 Uhr im Gemeindesaal der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs startet die KulturRegion Stuttgart ihre Arbeit an »Jewish Places«: Alle Interessierten sind eingeladen, sich für die Teilnahme anzumelden.
Der Europäische Tag der jüdischen Kultur wird seit 1999 an einem Sonntag Anfang September in rund 30 europäischen Ländern von jüdischen und nichtjüdischen Organisationen gemeinsam veranstaltet. Er dient dazu, das europäische Judentum, seine Geschichte, Traditionen und Bräuche in Vergangenheit und Gegenwart besser kennenzulernen.
Das Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern hat auch dieses Jahr wieder ein vielfältiges Programm vorbereitet.
12:00–18:00 Uhr: Bücher- und CD-Flohmarkt
mit ausgewählten Schätzen zu Literatur und Musik im Jüdischen Gemeindezentrum.
12:00–21:00 Uhr: Restaurant Einstein
Koschere jüdische und israelische Spezialitäten im Restaurant Einstein.
Für den Restaurant-Besuch mit garantiertem Sitzplatz wird um vorherige Anmeldung unter www.einstein-restaurant.de gebeten.
12 Uhr: Blues, Bilder und Bühne frei für einen Vergessenen:
Buch-Vorpremiere von »Arthur Eichengrün. Der Mann, der alles erfinden konnte, nur nicht sich selbst«.
Round table on the ethnic diversity of the Jewish people, communal generational narratives of racial prejudice, and a face-to-face analysis of the discourses of racialization and anti-Semitism in current Spanish society.
Free activity by the Spanish Federation of Young Jewish Students (FEJJE).
KULTUTCA is the first Jewish cultural festival where contemporary arts play the leading role.
The European Union celebrates the European Day of Jewish Culture on the first Sunday of September each year, which falls on the third Sunday of this year. On this day, 12 outdoor installations will showcase contemporary Jewish culture and art in Csányi Street, the shortest street in the 7th district.
Between 10am and 6pm, there will be around 25 different events on the street, including two award-winning performances (Long-Haired Cat-Boy Cub and Vircsaft) at the Golem Centre and concerts and exhibitions at Csányi 5.
The event will be held to honour the memory of the victims who were killed in the Minsk Ghetto during the Second World War. A press conference has been organised and will take place in the main synagogue of Belarus, where everyone will be able to ask questions to two former prisoners of the Minsk Ghetto – Frida Reizman and Vladimir Trakhtenberg. Then together with the survivors there will be a procession to the memorial “Pit” (Yama), where on 2 March 1942 the Nazis shot around 5000 prisoners of the Minsk Ghetto. It is there that the Jewish memorial prayer Kaddish will be recited and according to the Jewish tradition we will leave small stones at the memorial in an act of remembrance and respect for the deceased.