Wie lebten die jüdischen und christlichen Familien vor mehr als 100 Jahren in der Stadt Seesen miteinander? Wie sah es in der Stadt aus? Wie gestalteten sie ihren Alltag? Während der ca. 1,5 stündigen Führung ermöglicht die historische Lehrerfigur Dr. Willy Mönch im historischem Gewand Einblicke in eine fast vergessene und einzigartige Stadtgeschichte. Im Mittelpunkt dieser Führung durch die jüdische Geschichte der Stadt Seesen steht das Leben, Schaffen und Wirken von Israel Jacobson, der vor mehr als 200 Jahren in Mitten der Stadt eine jüdische Freischule gründete. Jacobson galt als einer der ersten Vertreter und Vorkämpfer für ein liberales Judentum und machte die Region zwischen Harz und Heide zum Ausgangspunkt dieser Reformbewegung. Die durch Jacobson auf dem ehemaligen Schulhof der Jacobsonschule errichtete Fachwerksynagoge, sorgte bis weit über die Grenzen der Stadt hinweg für Aufmerksamkeit. Die Führung wird organisiert durch die Stadt Seesen. Sie ist Teil der Jüdischen Kulturtage zwischen Harz und Heide, die 2024 zum fünften Mal stattfinden.
Treffpunkt: Seesen, Jacobsonplatz 1; Kosten: 12,50 €
Anmeldung bis zum 10.9. unter: info@stadtmarketing-seesen.de oder Tel. 05381-984177.
Wie lebten die jüdischen und christlichen Familien vor mehr als 100 Jahren in der Stadt Seesen miteinander? Wie sah es in der Stadt aus? Wie gestalteten sie ihren Alltag? Während der ca. 1,5 stündigen Führung ermöglicht die historische Lehrerfigur Dr. Willy Mönch im historischem Gewand Einblicke in eine fast vergessene und einzigartige Stadtgeschichte. Im Mittelpunkt dieser Führung durch die jüdische Geschichte der Stadt Seesen steht das Leben, Schaffen und Wirken von Israel Jacobson, der vor mehr als 200 Jahren in Mitten der Stadt eine jüdische Freischule gründete. Jacobson galt als einer der ersten Vertreter und Vorkämpfer für ein liberales Judentum und machte die Region zwischen Harz und Heide zum Ausgangspunkt dieser Reformbewegung. Die durch Jacobson auf dem ehemaligen Schulhof der Jacobsonschule errichtete Fachwerksynagoge, sorgte bis weit über die Grenzen der Stadt hinweg für Aufmerksamkeit.
Am 16. September 2024 findet in der Stadtbibliothek das Vorlesen und Basteln zu Sukkot (Laubhüttenfest) statt. Das Laubhüttenfest erinnert uns an die Wüstenwanderung der Juden, traditionell baut man zu diesem Fest die Hütten draußen und schmückt sie mit Girlanden, Obst und Lichtern. In den Räumlichkeiten der Stadtbibliothek werden wir das Buch der israelischen Autorin Jessica Souhami „Das kitzkleine Haus“ vorlesen und die Lichtergirlanden zu Sukkot basteln. Die Zielgruppe sind alle Interessentinnen, Kinder im Alter bis 7 Jahren – nur in Begleitung einer erwachsenen Person.
Die Veranstaltung ist Teil der Jüdischen Kulturtage zwischen Harz und Heide, die 2024 zum fünften Mal stattfinden. Sie wird organisiert durch die Stadtbibliothek Celle.
Anmeldung bis zum 16.9.2024 unter: stadtbibliothek@celle.de oder Tel. 05141 124200.
Im Zuge der Restaurierung und Wiedereröffnung der Celler Synagoge vor 50 Jahren wurde erstmals in Niedersachsen ein historisches jüdisches Bethaus unter Denkmalschutz gestellt. Seitdem sind einige weitere ehemalige Synagogen, die den nationalsozialistischen Terror mehr oder weniger unbeschadet überstanden hatten, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Welche Grundlagen und Ideen standen und stehen hinter solchen Projekten, die oft von Bürgerinnen und Bürgern vor Ort getragen und vorangebracht werden? Welche denkmalpflegerischen Fragen müssen bei der Restaurierung von ehemals jüdischen Bauten beantwortet werden? Der Architekturhistoriker und Denkmalpfleger Ulrich Knufinke berichtet über Beispiele aus Niedersachsen aus den letzten fünf Jahrzehnten. Die Veranstaltung ist Teil der Jüdischen Kulturtage zwischen Harz und Heide, die 2024 zum fünften Mal stattfinden. SIe wird durch die Jüdische Gemeinde Celle, das Stadtarchiv der Stadt Celle und das Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege organisiert.
In unserer Stadt Aschersleben hat […] eine jüdische Gemeinde bestanden, die durch das Naziregime z. Zt., wie überall, aufgehoben wurde. Es wohnen am hiesigen Ort nur wenig Juden, jedoch würde ich Sie bitten nach Artikel 91 der Verfassung der Provinz Sachsen Anhalt vom 11.1.47, diese wieder als öffentlich rechtliche Körperschaft existent werden zu lassen.“ (Feodor Hirsch, 26.02.1947 an Ministerialdirektor Dr. Kunisch, Provinzialregierung Sachsen-Anhalt)
Feodor Hirsch widmete sich nach 1945 intensiv dem Wiederaufbau einer jüdischen Gemeinde in Aschersleben. Große Verdienste hat er um die Wiederherstellung und den Erhalt des jüdischen Friedhofs.
Eine Kopfbedeckung für männliche Teilnehmer ist vorgeschrieben und ausleihbar.
Die Führung findet zweimal statt: um 10 Uhr und um 14 Uhr und ist kostenlos.
Um Spenden für den Erhalt des Friedhofs wird gebeten.
Die Halberstädter Stadttopografie erlaubt es uns noch heute, die Geschichte der Jüdinnen:Juden als einer religiösen Minderheit in der Stadt beispielhaft für den deutschsprachigen Raum nachzuvollziehen. Beim „Stadtrundgang durch das jüdische Halberstadt“ wird gezeigt, wie Jüdinnen:Juden in Halberstadt lebten und als aktive Bürger:innen die Stadt mitgestalteten. Der Rundgang wird durch das Berend Lehmann Museum organisiert. Er ist Teil der Jüdischen Kulturtage zwischen Harz und Heide, die 2024 zum fünften Mal stattfinden.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Kosten: Erwachsene 12 € | ermäßigt 7 €. Dauer: 150 Minuten.
Ein Puppen-Science-Fiction über die Rolle der Tiere im Judentum. Babett, das Schwein möchte unbedingt so koscher wie Mendel, das Schaf werden. Da kommt der rothaarige Shlomo mit seiner selbsterfundenen Koscher Maschine genau richtig.
Die Veranstaltung ist Teil des Familienfestes „Mesiba“ vor und in der Synagoge in Celle.
Um 13 Uhr und um 15 Uhr findet jeweils eine 45-minütige Aufführung von Bubales statt.
Die Veranstaltung ist Teil der Jüdischen Kulturtage zwischen Harz und Heide, die 2024 zum fünften Mal stattfinden. Sie wird durch die Jüdische Gemeinde Celle und das Stadtarchiv der Stadt Celle organisiert.
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Ansprache vor Koscher-Maschine:
Liebe großen und kleinen Gäste, herzlich willkommen!
Wir haben heute besondere Gäste da:
Das einzige Jüdische & interkulturelle Puppentheater Deutschlands.
Die bubales sind extra aus Berlin angereist, um euch das Stück:
„Die Koscher-Maschine“ vorzuführen.
Feiern wir gemeinsam eine Mesiba, Hebräisch für Feier oder Party! Am Sonntag, den 15. September, finden auf dem Platz vor und in der Synagoge Celle von 12:00 bis 17:00 Uhr zahlreiche Veranstaltungen statt. Erfahren Sie mehr über die jüdische Geschichte und Gegenwart bei einer Führung durch die Synagoge oder durch die Ausstellung „Jüdisches Leben in Celle nach 1945“. Hören Sie den Vortrag von PD Dr.-Ing. habil. Ulrich Knufinke vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege über Synagogen in der Denkmalpflege in Niedersachsen mit Celle als erstes Beispiel einer Restaurierung nach 1945. Erleben Sie ein spannendes Programm für jung und alt in unserer Sukka (Laubhütte), die als mobiler Stand für eine bunte Veranstaltungsreihe dient. Zuvor wollen wir sie gemeinsam mit Ihnen gerne schmücken! Genießen Sie eine Aufführung des Jüdischen Puppentheaters Berlin bubales.
Stadtrundgang zur Geschichte der jüdischen Gemeinde Goslars mit Besuch des seit 400 Jahren bestehenden jüdischen Friedhofs (für die Herren ist eine Kopfbedeckung erforderlich). Der Rundgang wird organisiert durch die Goslar Marketing GmbH und ist Teil der Jüdischen Kulturtage zwischen Harz und Heide, die 2024 zum fünften Mal stattfinden.
Weitere Termin: 13.10.
Treffpunkt: Tourist-Information, Markt 1 (vor dem Atrium), 38640 Goslar
um 11:00 Uhr (Dauer 2 Stunden)
In unserer Stadt Aschersleben hat […] eine jüdische Gemeinde bestanden, die durch das Naziregime z. Zt., wie überall, aufgehoben wurde. Es wohnen am hiesigen Ort nur wenig Juden, jedoch würde ich Sie bitten nach Artikel 91 der Verfassung der Provinz Sachsen Anhalt vom 11.1.47, diese wieder als öffentlich rechtliche Körperschaft existent werden zu lassen.“ (Feodor Hirsch, 26.02.1947 an Ministerialdirektor Dr. Kunisch, Provinzialregierung Sachsen-Anhalt)
Feodor Hirsch widmete sich nach 1945 intensiv dem Wiederaufbau einer jüdischen Gemeinde in Aschersleben. Große Verdienste hat er um die Wiederherstellung und den Erhalt des jüdischen Friedhofs.
Eine Kopfbedeckung für männliche Teilnehmer ist vorgeschrieben und ausleihbar.
Die Führung findet zweimal statt: um 10 Uhr und um 14 Uhr und ist kostenlos.
Um Spenden für den Erhalt des Friedhofs wird gebeten.