In dem Buch „Unsichere Heimat. Jüdisches Leben in Deutschland von 1945 bis heute. Morgen noch in Berlin oder schon in Jerusalem?“ untersucht C. Bernd Sucher, wie es um die deutschen Jüdinnen und Juden steht. Dafür beleuchtet er sowohl Vergangenheit als auch Gegenwart und sucht in zahlreichen Gesprächen eine Antwort auf die Frage: Haben Juden in diesem Staat eine Zukunft – oder nicht?

Die Buchvorstellung findet im Rahmen der 5. Jüdischen Kulturtage zwischen Harz und Heide 2024 statt und wurde durch die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e.V. organisiert.

Das Buch ist am 02.11.2023 im Piper Verlag erschienen (EAN 978-3-492-07038-6).

22/07/2024

Buchvorstellung: Unsichere Heimat. Jüdisches Leben in Deutschland von 1945 bis heute. Morgen noch in Berlin oder schon in Jerusalem?

In dem Buch „Unsichere Heimat. Jüdisches Leben in Deutschland von 1945 bis heute. Morgen noch in Berlin oder schon in Jerusalem?“ untersucht C. Bernd Sucher, wie es um die deutschen Jüdinnen und Juden steht. Dafür beleuchtet er sowohl Vergangenheit als auch Gegenwart und sucht in zahlreichen Gesprächen eine Antwort auf die Frage: Haben Juden in diesem Staat eine Zukunft – oder nicht?

Die Buchvorstellung findet im Rahmen der 5. Jüdischen Kulturtage zwischen Harz und Heide 2024 statt und wurde durch die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e.V. organisiert.

Das Buch ist am 02.11.2023 im Piper Verlag erschienen (EAN 978-3-492-07038-6).

22/07/2024

Konzert mit Hemi Levison „Hebräisch rund um die Welt“

Mit seinem Programm „Hebräisch rund um die Welt“ wird der Bariton Hemi Levison sein Publikum auf eine musikalische Reise rund um die Welt mitnehmen. Dabei widmet sich der aus Israel stammende Sänger Liedern, die ins Hebräische übersetzt wurden.

Der Eintritt ist frei. Das Konzert wird durch die Stadt Goslar organisiert.

Anmeldungen unter: kuma@goslar.de
Die Veranstaltung ist Teil der Jüdischen Kulturtage zwischen Harz und Heide, die 2024 bereits zum fünften Mal stattfinden.

22/07/2024

„Spur und Abweg“ – Lesung mit Kurt Tallert

Eine deutsch-jüdische Familie, ein Vater, der überlebte, und die Spuren einer verlorenen Identität. In „Spur und Abweg“ stellt Kurt Tallert sich der Verfolgungsgeschichte seiner Familie. Das Besondere an seinem Schicksal und seiner Perspektive auf die deutsche Geschichte: Kurt Tallert ist heute 37 Jahre alt, und doch wurde sein Vater als junger Mann noch von den Nazis als sogenannter Halbjude verfolgt. Die Lesung wird organisiert durch die Katholische Akademie des Bistums Hildesheim.

Der Eintritt ist frei.
Anmeldungen bis zum 21.8.2024 unter: info@kath-akademie-hannover.de

Die Veranstaltung ist Teil der Jüdischen Kulturtage zwischen Harz und Heide, die 2024 bereits zum fünften Mal stattfinden.

22/07/2024

Weinhebers Koffer – Ein Schauspielprojekt von rimon production nach dem Roman von Michel Bergmann

Elias lebt im heutigen Berlin und ist Journalist. Als er für seine Freundin ein Geburtstagsgeschenk sucht, entdeckt er einen Lederkoffer bei einem Trödler mit den Initialen seiner Freundin. Er findet eine Visitenkarte seines Vorbesitzers Leonard Weinheber. Er war ein jüdischer Schriftsteller und hatte Berufsverbot. Er sah sich zur Emigration gezwungen und wollte nach dem damaligen Palästina auswandern. Elias gelingt es, die Geschehnisse fast im Detail nachzuzeichnen. Er begegnet Menschen, die durch ihre Schilderungen eine Zeit beschreiben, die uns in ihrer Tragweite bis in unsere jetzige Lebenswelt in Schrecken und manches Mal mitunter in Staunen versetzen. Was prägt ihre Erfahrungen und Geschichte? Wissen um die Geschehnisse und Aufmerksamkeit sind Schlüssel zu einem verantwortungsbewussten Miteinander in allen Zeiten, ob Wohlstand oder Krise, könnte ein Fazit sein.

22/07/2024

Buchvorstellung Dr. Joachim Frassl: „Der Jüdische Tempel – Jacobson und Seesen“

Die Wertung des jüdischen Reformers Israel Jacobson ist bisher immer wieder die Darstellung einer Rezeption seines Werkes durch das 19. Jahrhundert. Dr. Joachim Frassl, jahrelanger Leiter des schulischen Jacobson-Archivs in Seesen, hat mit seinem Buch die Perspektiven auf die Frühzeit zwischen 1801 bis 1828 gesetzt, um den Schul- und Tempelgründer in Seesen selbst zu Wort kommen zu lassen. Dabei hat er auch den Tempelraum in seiner Urgestalt rekonstruiert und die Architektur von Tempel und nachbarlicher St. Andreas Kirche auf dieselben Wurzeln zurückgeführt. Die Ursprünge der frühen israelitischen Gesangbücher aus Braunschweig, Hamburg und Frankfurt sieht er deutlich im Gebrauch der Lieder in der Seesener Schule.

Der Eintritt ist frei.
Anmeldung bis zum 19.8. unter: schubert@seesen.de oder 05381/75-290

22/07/2024

Gesprächskreis zu Amos Oz

Amos Oz, geboren als Amos Klausner am 4. Mai 1939 in Jerusalem; gestorben am 28. Dezember 2018 in Petach Tikwa, war einer der bedeutendsten Autoren und Journalisten der ersten Generation im neuen Staat Israel. In seinem Erinnerungsbuch „Eine Geschichte von Liebe und Finsternis“, einem literarischen Meisterwerk, wird die Generation der im katastrophenreichen 20. Jahrhundert nach Palästina eingewanderten Juden aus ganz Europa mit ihren oft so tragischen Biographien lebendig. Doch beschäftigte Amos Oz nicht nur die Vergangenheit, sondern auch die Gegenwart und Zukunft Israels. In allen seinen Romanen, Erzählungen, Essays geht es immer um sein Lebensthema: die Erkundung von Möglichkeiten für einen Friedensprozess im Nahen Osten, heute scheinbar aussichtsloser, deshalb aber notwendiger denn je. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit wurde Oz auch als politischer Journalist und Aktivist bekannt.

19/07/2024

Open doors at Synagogue Kadoorie Mekor Haim, the Jewish Museum and Holocaust Museum.

The European Day of Jewish Culture is celebrated on the same day in almost forty countries on the Old Continent. In Oporto, visitors will have a special program involving the city’s main Jewish institutions, which include kosher restaurants, an art gallery and much, much more. Entrance is free of charge.

At the monumental Kadoorie Synagogue you can not only see its main prayer room, but also view the painting exhibition displayed in the wonderful library on the first floor, in addition to listening to the performance of the Mekor Haim Choir, a male choir singing Jewish liturgical music with a high quality repertoire.

At the Jewish Museum dedicated to the history of the Jews in Portugal and the diaspora, you will have the chance to meet the granddaughter of Captain Barros Basto, known as the “Portuguese Dreyfus”, who founded the modern Jewish community of Oporto exactly one century ago.

19/07/2024

Festival of Jewish Culture in Moldova

The festival will take place from September 8 to September 10, 2024 under the aegis of the Ministry of Culture of the RM, featuring a variety of activities including film screenings, musical performances, theater presentations, art exhibitions, and a conference/forum organized by the Jewish Community.
Information materials will be developed that will reflect the details of the events and spread to the population.
Key Activities
1. Film Screenings
• Location: Patria Loteanu
• Details:
o Films will be shown once a day, with at least one featuring Romanian subtitles, while others may be in English.
2. Musical Performances
• Date: September 9, 2024
• Location: Ginta Latină, "Teatrul fără nume"
3. Theater Presentations
• Date: September 8, 2024
• Location: Mihai Eminescu Theatre
4.

16/07/2024

Vortrag und Gespräch mit unserem Ehrengast Arie Olewski

DIe Veranstaltung wird durch die Jüdische Gemeinde Celle e.V., das Stadtarchiv Celle und die Stiftung niedersächsischer Gedenkstätten organisiert.

Arie Olewski, unser Ehrengast der Jüdischen Kulturtage 2024, ist der Neffe des ersten Rabbiners Israel Moshe und Sohn des ersten Vorsitzenden des Jüdischen Komitees Rafael Olewski.

In seiner Funktion als Vorsitzender der israelischen Organisation der Überlebenden von Bergen-Belsen Irgun She‘erit Hapletah gehört Arie Olewski dem Beirat der Stiftung niedersächsischen Gedenkstätten an.

Die jüdische Nachkriegsgemeinde setzte sich aus Überlebenden des Konzentrationslagers Bergen-Belsen zusammen. Im Mai 1945 hatte die britische Militärregierung eine Gruppe von ca. 1.135 polnischen Juden in die Heidekaserne nach Celle verlegt. Die beiden Brüder Olewski waren maßgeblich am Aufbau jüdischen Lebens in Celle nach 1945 beteiligt. Israel Moshe setzte sich für die Renovierung und Wiedereinrichtung der Synagoge und die Errichtung einer Mikwe und eines koscheren Restaurants ein.

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