Das Gemeindezentrum mit der im Dezember 2006 eingeweihten Synagoge bildet heute das Zentrum jüdischen Lebens in Braunschweig. Die Jüdische Gemeinde umfasst rund 200 Mitglieder. Die Synagoge ist der Nachfolgebau des in der NS-Zeit im Jahr 1938 zerstörten und 1940 abgerissenen Gotteshauses von 1875. Die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Braunschweig, Renate Wagner-Redding, wird durch die Synagoge führen. Aus Sicherheitsgründen dürfen keine größeren Taschen und Rucksäcke mit ins Gemeindezentrum gebracht werden. Herren werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen. Die Veranstaltung ist Teil der Jüdischen Kulturtage zwischen Harz und Heide, die 2024 bereits zum fünften Mal stattfinden. Die Führung wird durch das Israel Jacobson Netzwerk und die Jüdische Gemeinde Braunschweig K.d.ö.R. organisiert.

Anmeldung bis zum 19.8.2024 unter: veranstaltungen@ij-n.de oder Tel. 0178 6723594.

22/07/2024

Auf jüdischen Spuren in Braunschweig – Führung durch die Synagoge Braunschweig

Das Gemeindezentrum mit der im Dezember 2006 eingeweihten Synagoge bildet heute das Zentrum jüdischen Lebens in Braunschweig. Die Jüdische Gemeinde umfasst rund 200 Mitglieder. Die Synagoge ist der Nachfolgebau des in der NS-Zeit im Jahr 1938 zerstörten und 1940 abgerissenen Gotteshauses von 1875. Die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Braunschweig, Renate Wagner-Redding, wird durch die Synagoge führen. Aus Sicherheitsgründen dürfen keine größeren Taschen und Rucksäcke mit ins Gemeindezentrum gebracht werden. Herren werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen. Die Veranstaltung ist Teil der Jüdischen Kulturtage zwischen Harz und Heide, die 2024 bereits zum fünften Mal stattfinden. Die Führung wird durch das Israel Jacobson Netzwerk und die Jüdische Gemeinde Braunschweig K.d.ö.R. organisiert.

Anmeldung bis zum 19.8.2024 unter: veranstaltungen@ij-n.de oder Tel. 0178 6723594.

22/07/2024

Führung zu den Celler Stolpersteinen

Seit dem Jahr 2004 werden in Celle unter der Federführung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e. V. Stolpersteine für die Opfer der NS-Diktatur verlegt. Die Mehrzahl dieser Stolpersteine erinnert an die verfolgten Celler Juden. Während der Stolpersteintour, die im Rahmen der 5. Jüdischen Kulturtagen 2024 stattfindet, erfahren Sie Interessantes aus den Biografien der verfolgten Celler Juden. Die Führung wird duch den Museumsverein Celle e. V. organisiert.

22/07/2024

Israelischer Dokumentarfilm: In The Director’s Chair Sits A Woman

26 Frauen, die in Israel bei Spielfilmen Regie geführt haben, berichten über ihre Erfahrungen im Regiestuhl. Von den ersten Regisseurinnen – Elida Gera – bis zu den heute arbeitenden. Sie schwingen mit, kollidieren, lösen sich voneinander und verbinden sich miteinander. Ihre Geschichten bilden eine filmische Verquickung unterschiedlicher und ähnlicher Frauen. Nominiert für den Ophir Award für den besten israelischen Dokumentarfilm. (Israel 2020, Smadar Zamir, 57 Min., Hebräisch mit engl. Untertiteln)

Eintritt frei.

Anmeldung bis zum 19.8.2024 unter: veranstaltungen@ij-n.de oder Tel. 0178 / 6723594. Die Veranstaltung ist Teil der Jüdischen Kulturtage zwischen Harz und Heide, die 2024 bereits zum fünften Mal stattfinden. Sie wird durch das Israel Jacobson Netzwerk und die Stadt Braunschweig organisiert.

22/07/2024

Vortrag Dr. Thomas Rahe: Jüdischen Leben im Nachkriegsdeutschland

Nach dem Kriegsende lebten 1945 etwa 60.000 Juden auf deutschem Boden, die hier als KZ-Häftlinge oder im Versteck überlebt hatten. Sie galten als „Displaced Persons“, da sie bei der Befreiung außerhalb ihres Heimatlands waren. Zumeist waren sie in sog. DP-Camps, großen Sammelunterkünften untergebracht. Seit Anfang 1946 nahm ihre Zahl durch die Zuwanderung von Juden erheblich zu, die den Holocaust in osteuropäischen Ländern überlebt hatten. Der Vortrag betrachtet auch die besonderen Rolle, die der Region um Celle zukam, denn hier befand sich mit dem DP-Camp Bergen-Belsen das größte jüdische DP-Camp in Europa und mit der jüdischen Gemeinde in Celle ab 1945 eine der größten jüdischen Gemeinden in der Britischen Zone.

Die Abbildung zeigt die Protestdemonstration gegen die britische Palästinapolitik im jüdischen DP-Camp Bergen-Belsen, 1947.

22/07/2024

Autorenlesung mit Matthias Brandis „Meines Großvaters Geige“

Matthias Brandis erzählt die Lebensgeschichte zweier Hamburger jüdischer Familien über 200 Jahre. Yoel Wolf (später Immanuel Wohlwill) wurde als Kind in der progressiven Jacobson-Schule in Seesen liberal erzogen – eine Grundhaltung, die er auch an seine eigenen fünf Kinder
weitergab und die sich in den nächsten Generationen fortsetzte. In einer Autorenlesung gibt Matthias Brandis Einblicke in diese sehr persönliche Lebensgeschichte.

Der Eintritt ist frei.
Anmeldung bis zum 23.8.: schubert@seesen.de oder Tel. 05381/75-290. Die Veranstaltung ist Teil der Jüdischen Kulturtage zwischen Harz und Heide, die 2024 bereits zum fünften Mal stattfinden und wird von der Stadt Seesen organisiert.

22/07/2024

Vortrag: „Jüdische Zuwanderung aus der ehemaligen Sowjetunion 1990-2024. Eine Erfolgsstory?“

Mit Beginn der 1990er Jahre hatten Juden aus der Sowjetunion und Menschen mit jüdischen Vorfahren aus deren Nachfolgestaaten die Möglichkeit, als Kontingentflüchtlinge nach Deutschland einzureisen. Das Bild der jüdischen Gemeinden in Deutschland hat sich 1991 grundlegend verändert – und jüdisches Leben bunter gemacht.

Referentin: Margarita Suslovic, Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden von Niedersachsen K.d.Ö.R.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung ist Teil der Jüdischen Kulturtage zwischen Harz und Heide, die 2024 bereits zum fünften Mal stattfinden und wird durch die Jüdische Gemeinde Celle e.V. und dem Stadtarchiv der Stadt Celle organisiert.

22/07/2024

Jüdisches Sommerfest

In diesem Jahr geht das „Jüdische Sommerfest“ am Braunschweigischen Landesmuseum Hinter Aegidien bereits in die dritte Runde. Im Museumsgarten und in der Ausstellung „Ein Teil von uns. Deutsch-jüdische Geschichten aus Niedersachsen“ erwartet Sie wieder ein vielfältiges Kulturprogramm: Musikalische Darbietungen wechseln sich ab mit Kurzführungen zu verschiedenen Aspekten deutsch-jüdischer Beziehungen. Am Nachmittag findet eine Lesung mit der Berliner Autorin Linda Rachel Sabiers statt. Sie kreiert aus den Alltagsmomenten mit ihrer Großmutter Erika, ihren Gedanken über das Leben, die Liebe, den Tod und den Krieg teils amüsante, teils zynische, aber stets liebevolle Erzählungen. Spezialitäten aus der israelischen Küche runden das Angebot ab.

Ab 10 Uhr haben Sie bereits die Chance, über den 7. Braunschweiger Antiquariatsmarkt zu schlendern – der Schwerpunkt auch hier: jüdische Literatur.

22/07/2024

Öffnung des Jüdischen Friedhofs Aschersleben – Führungen zur Geschichte des Friedhofs und zu besonderen Grabstätten mit Claudia Andrae

Der jüdische Friedhof in Aschersleben an der Schmidtmannstraße, gelegen gegenüber dem städtischen Friedhof, wurde in den Jahren 1867/68 angelegt; die Belegungszeit war von 1869 bis 1970. An der Straßenseite ließ die jüdische Gemeinde ein Leichen-, Tahara- und Wächterhaus errichteten, das bis heute als Wohnhaus erhalten ist. Die 1927/28 nach einem Entwurf von Stadtbaurat Hans Heckner gebaute Aussegnungshalle wurde am 10. November 1938 zerstört.

Männliche Besucher müssen auf dem Friedhof eine Kopfbedeckung tragen. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Es wird um Spenden für den Erhalt des Friedhofs gebeten.

Die Führung ist Teil der Jüdischen Kulturtage zwischen Harz und Heide, die 2024 bereits zum fünften Mal stattfinden. Sie wird organisiert durch den Landesverband Jüdischer Gemeinden Sachsen-Anhalt, K.d.ö.R.

22/07/2024

„Stationen jüdischen Lebens in Wolfenbüttel“

Führung Jüdische Geschichte: Der Schutzbrief für den Hofjuden Gumpel Fulda ben Mose 1697 machte die Gründung einer jüdischen Gemeinde in Wolfenbüttel möglich. Ihr Anwachsen führte zum Bau einer Synagoge, mit Anschluss einer Talmudschule. Aufgeklärte Zeiten und die Gleichstellung der Religionen unter Napoleon beförderten ein selbstbestimmtes Leben der Judenschaft. Bis die Nationalsozialisten dem ein Ende setzten.
Führung mit der Historikerin Andrea Kienitz.

Die Veranstaltung ist Teil der Jüdischen Kulturtage zwischen Harz und Heide, die 2024 bereits zum fünften Mal stattfinden. Die Führung wird durch den Verein Kulturstadt Wolfenbüttel e.V. organisiert.

Eintritt: 7,00 EUR pro Person, Kinder unter 14 Jahren frei
Anmeldung unter: Andrea.Kienitz@t-online.de, Stichwort: „Jüdischer Rundgang“, bitte Rückrufnummer angeben.

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