Wie kam es zur Ansiedlung von Juden und Jüdinnen in Franken? Wie gelangte das Wiener Memorbuch vom Jüdischen Ghetto Wien nach Fürth? Warum zog es Levi Strauss, den Erfinder der Jeans, von Buttenheim nach San Francisco? Was verbindet die New York Times mit der Kleeblattstadt? Welche Fluchtwege nahmen fränkische Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus, wo leben die Überlebenden der Schoa und deren Nachfahren heute und was hat der Kurort Bad Wildbad mit der Gründung des Staates Israel zu tun?

Die Führung widmet sich Motiven und Gründen von Migration und Flucht in unterschiedlichen Epochen und diskutiert, was dies für unsere heutige Gesellschaft bedeutet.

Eintritt frei
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org

Bedingt barrierefrei; alle Stockwerke außer Ritualbad und Laubhütte sind mit dem Aufzug erreichbar; unterschiedliche Bodenniveaus und Türschwellenhöhen; historische Treppen und Stiegen

01/08/2023

New York, Nürnberg, Istanbul – Odessa, Fürth und Tel Aviv / Museumsführung zu jüdisch-fränkischen Migrationsgeschichten

Wie kam es zur Ansiedlung von Juden und Jüdinnen in Franken? Wie gelangte das Wiener Memorbuch vom Jüdischen Ghetto Wien nach Fürth? Warum zog es Levi Strauss, den Erfinder der Jeans, von Buttenheim nach San Francisco? Was verbindet die New York Times mit der Kleeblattstadt? Welche Fluchtwege nahmen fränkische Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus, wo leben die Überlebenden der Schoa und deren Nachfahren heute und was hat der Kurort Bad Wildbad mit der Gründung des Staates Israel zu tun?

Die Führung widmet sich Motiven und Gründen von Migration und Flucht in unterschiedlichen Epochen und diskutiert, was dies für unsere heutige Gesellschaft bedeutet.

Eintritt frei
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org

Bedingt barrierefrei; alle Stockwerke außer Ritualbad und Laubhütte sind mit dem Aufzug erreichbar; unterschiedliche Bodenniveaus und Türschwellenhöhen; historische Treppen und Stiegen

01/08/2023

Der letzte bayerische Landesrabbiner – Führung durch die Wechselausstellung zu Rabbiner Mayer Heller Bretzfeld

Knapp vierzig an Rabbiner Mayer Heller Bretzfeld adressierte Briefe birgt das Archiv der Marktgemeinde Schnaittach. Die erstmalig aus dem Jiddischen übersetzten Briefe spiegeln eindrücklich das jüdische Alltagsleben der damaligen Zeit wider. Sie dokumentieren den Austausch zwischen bayerischen Rabbinern sowie Fragen von ratsuchenden Familienmitgliedern und Bekannten. Zum 200. Todestag des letzten bayerischen Landesrabbiners würdigt das Jüdische Museum Franken in Schnaittach Leben und Wirken von Meyer Heller Bretzfeld.

Eintritt frei
Anmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org
Nicht barrierefrei

01/08/2023

Führung durch die aktuelle Wechselausstellung „Tuchmann verschwindet“ im JMF Schwabach

Im Jahr 1937 flüchtete Walter Tuchmann aus Nazi-Deutschland, weil er als Jude und Inhaber einer florierenden Nadelfabrik in Schwabach großen Gefahren ausgesetzt war. Als Tuchmann aus Schwabach verschwand, verlor er auch seine Fabrik, das Drei-S-Werk.

Die Führung vermittelt Wissenswertes zu Tuchmanns Familie, seiner Position als Firmeninhaber und Grammophonnadelproduzent und thematisiert seine dramatische Flucht.

Eintritt frei
Anmeldung: schwabach@juedisches-museum.org
Nicht barrierefrei

31/07/2023

„Ausstellung zu 70 Jahre Luxemburger Abkommen zwischen Deutschland, Israel und der Jewish Claims Conference: Versuch einer »Wiedergutmachung« nationalsozialistischen Unrechts“

70 Jahre Luxemburger Abkommen zwischen Deutschland, Israel
und der Jewish Claims Conference: Versuch einer »Wiedergutmachung«
nationalsozialistischen Unrechts

Die Shoah ist das größte Menschheitsverbrechen und das dunkelste
Kapitel der deutschen Geschichte. Der Vernichtungsfeldzug der Nationalsozialisten und ihrer Verbündeten führte zu fast sechs Millionen jüdischen Mordopfern, zu Raub und Terror sowie unendlichem Leid.
Das Ende der Verfolgungen bedeutete jedoch nicht das Ende der Not: Unzählige Menschen mussten inmitten des zerstörten Europas ein neues Leben beginnen – sie konnten oder wollten nicht wieder in ihre Heimat zurück.

Sieben Jahre nach dem Ende des Holocaust setzten sich die Bundesrepublik Deutschland, der Staat Israel und die Conference on Jewish Material Claims Against Germany zusammen, um das Unmögliche zu verhandeln. Nach zähem Ringen schlossen diese drei Parteien
im September 1952 in Luxemburg ein Abkommen: Ein historischer
Meilenstein.

28/07/2023

“Vom Sommer, vom Herbst zum Winter des Jahrhunderts“ – Die Geschichte eines einzigartigen Liederbuchs

Musikalischen Lesung „Vom Sommer, vom Herbst zum Winter des Jahrhunderts – Die Geschichte eines einzigartigen jüdisch-deutschen Liederbuchs“

Die Geschichte des „jüdisch-deutschen Liederbuchs von 1912“, einem einzigartigen Werk der Zeitgeschichte, steht im Mittelpunkt der musikalischen Lesung, die am 12. Novemberg, um 16 Uhr im Kulturschloss in Wernsdorf zu erleben ist.
Gemeinsam mit dem Sprecher und Autor Thomas Sparr spannen die Musiker der Capella Antiqua (Jule Bauer, Andreas, Anke, Nina, Thomas und Wolfgang Spindler) einen Bogen zwischen den Jahrhunderten jüdischer und deutscher Geschichte, zwischen Musik und Literatur. Sie laden die Zuhörer auf eine ganz besondere Zeitreise ein und lassen auf den originalen Musikinstrumenten faszinierende Melodien aus mehr als 800 Jahren erklingen.

Das Projekt des jüdisch-deutschen Liederbuchs wurde am 27.04.23, auf der Leipziger Buchmesse, mit dem Preis BEST EDITION 2023″ ausgezeichnet.

28/07/2023

Day of Jewish Culture

Panel discussion on Jewish people and arts in the stream of time which will take place in the oldest public library in Scandinavia, the Rikhardinkatu Library, Helsinki, Reading Room, 3rd floor.
Cultural researcher Irene Jelin, who will act as the moderator of the event, will first of all present the idea of EDJC and the theme of the year, Memory, and what memory is in Judaism.
Participants in the panel discussion include authors Samuel Davidkin who will tell us about the history of the Jews in Finland and Marja-Leena Mikkola, who will describe the career of the Russian Jewish novelist Isaac Babel both as an intellectual and an international writer. In the panel discussion will participate also the psychotherapist and scholar of religions Mervi Liljeberg who will present to us the evolution of psychotherapy as a one kind of a continuation of traditional Jewish values of human life.

28/07/2023

Die Laubhütte der Familie des Reb Mendel Rosenbaum in Zell

Führung durch die Laubhütte der Familie des Rav Mendel Rosenbaum in Zell
Sonntag, den 24. September 2023, 17 Uhr
Sonntag, den 29. Oktober 2023, 11 Uhr
Treffpunkt: Judenhof 1, 97299 Zell am Main, Landkreis Würzburg, Unterfranken, Bayern

Allgemeine Informationen

Die Rosenbaumsche Laubhütte wurde im Oktober 2018 als Informationspunkt für jüdische Kultur und Geschichte feierlich eröffnet. Träger ist die Marktgemeinde Zell am Main. Reich bebilderte Texttafeln geben dort Einblicke in das Leben und Wirken des Reb Mendel Rosenbaum (1783-1868) und seiner Familie, die zur Emanzipationszeit erfolgreich für Rechtssicherheit und kulturelle Anerkennung eintraten. Bei der Führung wird die Tür ins Innere der Laubhütte geöffnet und anhand der erhaltenen Spuren erläutert, warum und wie in Zell das Jahrhunderte alte jüdische Laubhüttenfest begangen wurde. Eine Medienstation zeigt dort Fotos heutiger Laubhütten in gegenwärtigen Jüdischen Gemeinden in Deutschland.

28/07/2023

Dniester Jewish Gems: Rașcov and Vadul Rașcov

The Republic of Moldova is participating in the “European Days of Jewish Culture” festival at the national level for the first time this year, under the auspices of its Ministry of Culture. It has organized a festival with several compelling events.
On Sunday, September 3, the program begins with a guided tour of Rașcov and Vadul Rașcov, two former Jewish shtetls on opposite banks of the Dniester River that both retain a rich Jewish history and heritage. The tour group will stop en route at Dubăsari, another Jewish shtetl where more than 18,000 Jews were murdered during the Holocaust. Their mass grave is like a Moldovan “Babin Yar.” In Rașcov, the group will visit a synagogue — ruined but still impressive — and two Jewish cemeteries.

28/07/2023

„Die Schul bewahren“ – Die Geschichte der Juden in Binswangen

Filmvorführungen:
15:00 Uhr – 16:00 Uhr
16:00 Uhr – 17:00 Uhr

Der Film

“Die Schule bewahren” ist ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 2008, der die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Binswangen erzählt. Er ist eine Hommage an die jüdische Kultur und Tradition, die in Binswangen durch die Schoa fast ausgelöscht wurde.
Der Erzählstrang basiert auf Interviews mit Zeitzeugen, die als Kinder die jüdische Schule in Binswangen besuchten, bevor sie vor den Nationalsozialisten fliehen mussten. Er beschreibt insbesondere jüdisches Leben in Binswangen vor der Schoa, wie jüdische Menschen verfolgt, deportiert und ermordet wurden und wie die wenigen Überlebenden versuchten, ihre Erinnerungen an ihre Heimat zu bewahren.

Produzentin ist die Filmemacherin Barbara Trottnow, selbst aus Binswangen und seit Jahren engagiert für die Erhaltung der Synagoge und des jüdischen Friedhofs .

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